Schönes Wochenende!

2nd February 2013

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Gehen bei euch auch so die Krankheitskeime um? In meinem Dunstkreis herrscht eine regelrechte Epidemie inklusive Schweinegrippe. Da bin ich mit meiner schnöden Erkältung schon fast gut bedient. Auf der Habenseite steht leckerer Hustensaft, eine Mitgliedschaft im Wir-sind-alle-krank-Verein, Sonnenschein an einem Samstagvormittag und ein guter Grund, um zuhause zu bleiben und nichts zu tun. Gute Besserung an alle Mitniesenden und ein schönes Wochenende!

Gute Idee: Raumdüfte selber machen.
Noch ein schöner Kuchen.
Suptertoll: Tolles Lied plus tolles Video.
Wie man sich eben das Leben vor 90 Jahren so vorstellt. (übrigens ein sehr interessanter Foto-Tumblr!)
Petit sweet. (Diese Hasenlampe verfolgt mich. Ich will sie. Ich brauch sie.)
Hübsches Armband.
Minimozzarella + Kirschtomaten = Caprese Pops.
So ein süßes Accessoires.
Seit ich Control gesehen habe, habe ich dieses Lied im Ohr (und ihr jetzt auch :-).
Und seither hör ich nur noch so ähnliches Zeugs.
Und gut auf den Punkt gebracht.

(Foto von Sherie Muijs)

18 thoughts on “Schönes Wochenende!

  1. Ilmarie

    Gute Besserung!
    Hier sieht es ganz ähnlich aus, aber immerhin passt das nass-stürmische Wetter dazu ;-/
    Wunderbare Links sind wieder dabei (so ein Hasenlämpchen in klein ist mein), nur den Artikel ‘auf den Punkt’ finde ich mal so gar nicht auf den Punkt. Aus meiner Sicht ist die Autorin so einseitig in ihrem Blickwinkel wie sie die Debatte empfindet.

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  2. Miss Nora

    Hallo Ilmarie.
    Danke. Ich glaube, der Artikel wirkt einseitig, weil er versucht, bei der bislang einseitig geführte Diskussion gegenzusteuern. Gut fand ich, dass sie darauf hinweist, dass man nicht jeden Annäherungsversuch als Sexismus betiteln darf, da der Begriff bei inflationärer Verwendung nicht mehr den Situationen gerecht wird, in denen Frauen tatsächlich unter Sexismus zu leiden haben.

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  3. Ilmarie

    Ich erlebe die Diskussion gar nicht als so einseitig…?
    Ich verstehe aber den von Dir angebrachten Punkt und kann ihm grundsätzlich zustimmen.
    Jedoch sehe ich die Art und Weise, wie Birgit Kelle dies in ihrem Artikel zu verdeutlichen sucht als reine Verhöhnung.
    Und zwar eine Verhöhnung derjenigen, die eben nicht, wie sie von sich schreibt (“Und ich kann damit umgehen, notfalls mit einer deutlichen Breitseite”) damit umgehen können.
    Was mit denen? Die sollen sich mal nicht so anstellen? Das ist halt so?
    An dem Punkt macht sie erneut das, was sie anderen vorwirft. Sie zieht “persönliche Befindlichkeit als ausreichende(n) Gradmesser” heran.
    Ich habe keine abschließende Antwort auf die Frage, die dann offen bleibt: Wo beginnt Sexismus und was müssen wir tun und was ist übertrieben?
    Aber ich weiß eines: Ich möchte meinen Kindern, egal ob Jungen oder Mädchen, eines Tages nicht erklären müssen, dass sie sich mit so etwas abfinden müssen, weil das schon immer so war. Oder dass sie sich dann eben wehren sollen.
    Sie sollten sich nicht gegen so etwas wehren müssen.
    Nicht in einem Staat, der sich für so unglaublich aufgeklärt, innovativ und zukunftsträchtig hält.
    Dies schließt auch an den Punkt an, dass es ja weitaus schlimmere Dinge gäbe als diesen alltäglichen Sexismus.
    Die gibt es, für vieles davon müssen wir mit Sicherheit auch nicht bis nach Indien schauen.
    Aber kann das ein Argument sein nicht weiter an gesellschaftlichem Fortschritt zu arbeiten?
    Und gesellschaftlicher Fortschritt bedeutet für mich eben auch, nicht anhand von Äußerlichkeiten mit einem bestimmten Verhalten anderer mir gegenüber leben zu müssen oder nicht.

    Tut mir leid für den Roman. Obwohl nein. Eher danke für diese Möglichkeit des Austausches!

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  4. Miss Nora

    Liebe Ilmarie, dein Standpunkt ist vollkommen nachvollziehbar und richtig. Vielen Dank dafür. Ich persönlich denke, dass die “Sexismus”-Diskussion das Thema verfehlt. Sexuelle Spannungen zwischen Frauen und Männern wird es immer geben. Das ist ganz natürlich. Wie man damit umgeht, ist eine Frage des Respekts und der Stärke, letztendlich des Charakters. Mir fällt da noch ein Zitat von Coco Chanel ein: “Die selbstsichere Frau verwischt nicht den Unterschied zwischen Mann und Frau, sie betont ihn.”

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  5. Ilmarie

    Für mich als Geisteswissenschaftlerin sind die viel zitierten Unterschiede zum Großteil struktureller Natur, diese Strukturen würde ich gerne im Wandel begriffen sehen.
    Von daher kann ich Coco so gar nicht zustimmen, Dir aber schon :-)

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  6. Miss Nora

    Hmmm… Also eigentlich sind die wichtigsten Unterschiede biologischer Natur… Abgesehen von den anatomischen Unterschieden ist auch – um es banal zu sagen – das (Paar- und Brut-)Verhalten von Männchen und Weibchen triebhaft vorgegeben. Wir sind eben auch nur Tiere. Aber als Geisteswissenschaftlerin muss man das ja auch nicht wissen. ;-)

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  7. Ilmarie

    Du willst aber doch nicht etwa sagen, dass unsere komplette menschliche Verhaltenspalette biologistisch verankert ist?
    Natürlich gibt es biologische Unterschiede, aber ob diese die wichtigsten sind, daran zweifeln noch einige mehr als nur die Geisteswissenschaftler.
    Juristen berufen sich bei der Beurteilung von Situationen doch auch nicht auf triebhaft gesteuertes Verhalten als Entschuldigung…oder ist das Studium in seinen Inhalten jetzt schon so weit zusammengeschrumpft worden ;-)

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  8. Miss Nora

    Naja, welche Unterschiede zwischen Mann und Frau sind denn wichtiger als unterschiedliche genetische Strukturen, die unterschiedliche Entwicklung und Nutzung des Gehirns, unterschiedliche Hormonsysteme und unterschiedliche Verhaltensmuster? Ob und welche Verhaltensmuster angeboren oder anerzogen sind, ist freilich unklar. Das geht mir jetzt auch viel zu weit. Ich wollte nur sagen, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind und dass das fabelhaft ist. Mehr wollte auch Coco Chanel nicht sagen. Frauen sollen nicht immer die Schwächen ihres Geschlechts sehen, sondern die Stärken betonen. So.

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  9. Ilmarie

    Wenn Dir persönlich das in dieser Diskussion zu weit geht, ist das natürlich vollkommen in Ordnung.
    Ich würde mir nur eben wünschen, dass die öffentliche Diskussion in diese Bahnen kommen würde.
    Um sich endlich von diesen apodiktischen Dualismen zu lösen.
    Aber in dieser Hinsicht ist die Brüderle-Diskussion tatsächlich fehlgleitet (bisher), wie Du es ja auch schon schriebst.
    Was Coco Chanel nun tatsächlich damit zum Ausdruck bringen wollte, vermag ich nicht zu sagen.
    Ich persönlich sehe sowohl Stärken als auch Schwächen sowieso nicht geschlechterspezifisch, sondern im Hinblick auf das jeweilige Individuum :-)

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  10. BETTI S

    Den Film CONTROL muss ich einfach sehen. Leider läuft er nicht in meiner Nähe.
    Ich werde gleich nächste Woche in der Videothek vorbei schauen.
    Danke für den Tip.
    Gute Besserungswünsche schickt
    Betti

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  11. glockenblume

    I nehme an, dass Dir nicht aufgefallen ist, dass du hier eine rechtspopulistische Seite verlinkst – die anderen Artikel der Seite sind schon sehr eindeutig diesem Lager zuzuordnen.

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  12. Ilmarie

    Tut mir leid Nora die Kommentarfunktion jetzt hierfür zu ‘missbrauchen’, aber das interssiert mich doch sehr:

    @glockenblume:
    Ich habe auf der Seite inzwischen noch einige Artikel (zu anderen Themen) mehr gelesen, die ich aus wissenschaftlicher Sicht höchst fragwürdig und problematisch finde.
    Aus welchen Artikeln oder sonstigen Infos beziehst Du den Bezug zu rechtspopulistischer Orientierung?
    Hinweis wären für mich jetzt die Beiträge von Henkel. Und, naja, beim sozialen Wiki steht etwas dazu.
    Insgesamt scheint mir die Seite auf jeden Fall recht FDP-nah zu sein.

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  13. Miss Nora

    liebe glockenblume,
    auch ich kann keinen rechtspopulistischen bezug der seite freiwelt.net erkennen. der artikel von birgit kelle erschien auf mehreren onlineseiten von zeitschriften und ich habe eben nur auf diesen hinweisen wollen. laut impressum folgt freiwelt.net außerdem dem “menschenbild der jüdisch-christlichen tradition” und ist cdu-nah, was ebenso wie fdp-nah nicht als rechtspopulistisch einzuordnen wäre. fast jedes magazin steht einer partei näher als anderen. nichtsdestotrotz habe ich den link zu der originalquelle geändert (theeuropean.de), da es mir bei dem artikel um keinerlei politische ausrichtung ging.

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  14. glockenblume

    die webseite hetzt gegen menschen mit migrationshintergrund, von denen angeblich der schlimmste sexismus ausgehe, was sich aber niemand zu sagen traue (blablabla, typische pseudo-tabubrecher-rhetorik à la Sarrazin). Sie macht Lobbyarbeit für die katholischge Kirche, glaubt, dass Kindertagesstätten und Krippenplätze den Untergang Deutschlands bedeuten und ihre Autoren publizieren u.a. in der Jungen Freiheit (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Feldmeyer). Reicht das als Beleg? Sie gerieren sich natürlich ausgesprochen bürgerlich, sind ja auch adelig :p, aber nichtsdestotrotz würde ich das Magazin und die Autoren der Neuen Rechten zuordnen.

    Danke fürs Rausnehmen des Links. Allerdings ist die Frage, wie man mit diesem Artikel keine politische Absicht verfolgen kann, wo es sich doch um ein politisches Thema handelt ;)

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